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Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Welche Themen werden in einem Kurs behandelt?

Im Classic-Kurs (40 Zeitstunden) werden die Schüler/innen in den Bereichen Print (z.B. Fotos bearbeiten, Flyer gestalten), Audio (z.B. Radio-Interviews, Podcasts produzieren), Video (z.B. Trickfilme drehen, Videos schneiden) und Präsentation ausgebildet. 

Das Programm vermittelt nicht nur technisches Knowhow, sondern beleuchtet auch die Wirkung der Medienwelt. Während ihrer Ausbildung erfahren die Jugendlichen wesentliche Hintergründe der Medienproduktion und sie lernen die verschiedenen Medien besser kennen. Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre eigene Medienkompetenz, erarbeiten sich Kenntnisse in der Projektplanung und  -durchführung, sie lernen Gruppen zu leiten und ihren Mitschülern bei Fragen zur Seite zu stehen. 

Der Kurs SMEP Jugendmedienschutz (20 Zeitstunden) beinhaltet Themen wie Datenschutz und Urheberecht, Soziale Netzwerke, Cyber-Mobbing, illegale/legale Downloads und Handy. 

Auch in diesem Kurs geht es neben den konkreten Themen darum, dass die Jugendlichen soziale und persönliche Kompetenzen erwerben, die sie in die Lage versetzen, ihr Wissen an andere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Welche Schulen können an SMEP teilnehmen?

Das Schüler-Medienmentoren-Programm kann überall, unabhängig von der Schulart, durchgeführt werden. Begleitet werden die Jugendlichen von erfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen.

Welche und wie viele Schüler/innen können sich zum /zur Medienmentor/in ausbilden lassen?

Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahren, die nicht in Abschlussklassen/Kursen sind, so dass sie im darauffolgenden Schuljahr ihre Tätigkeit als Medienmentorinnen und -mentoren aufnehmen können.

Die Auswahl der Jugendlichen bleibt der Schule überlassen. Sie können eine feste Gruppe oder auch einzeln ausgewählte Schüler/innen anmelden. Es hat sich bewährt, dass Lehrerinnen und Lehrer gezielt interessierte Jugendliche ansprechen.

Bei allen SMEP-Kursen liegt die  Mindestteilnehmerzahl bei 12, die maximale Teilnehmerzahl bei 20 Jugendlichen.

Wo findet der Kurs statt?

Es gibt verschiedene Varianten bei der Durchführung eines SMEP-Kurses:

  • Der SMEP-Kurs findet an einer/Ihrer Schule statt.
  • In der Region/Stadt werden Gruppen aus mehreren Schulen in Kursen zusammengefasst, die dann an einer Schule stattfinden.
  • Der SMEP-Kurs wird im Kreismedienzentrum durchgeführt.

Welche Ziele verfolgt SMEP?

Das Mentoren-Programm SMEP legt großen Wert auf die Vermittlung von Medienkompetenz, die sich nicht im Erlernen des technischen Umgangs mit Medien erschöpft, sondern zu gleichen Teilen die Wirkungsweisen der Medienwelt in den Blick nimmt. Bezugspunkt und Grundlage des Schüler-Medienmentoren-Programms ist die von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Kultusministerium (KM) Baden-Württemberg formulierte Definition: "Medienkompetenz heißt sachgerechter, selbstbestimmter, kreativer und sozial verantwortlicher Umgang mit Medien." 

Bei SMEP lernen Jugendliche wie man verantwortlich eine Gruppe führt und wie man sein Wissen an Gleichaltrige weitergeben kann – neudeutsch: from peer to peer. Zudem bietet das Programm Jugendlichen die Chance, sich auf einem Fachgebiet zu präsentieren, auf dem sie sich einigermaßen sicher fühlen. Die Jugendlichen können aus der Aufgabe, eine Gruppe zu leiten, Selbstsicherheit und Anerkennung von anderen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften gewinnen. Dieses Gefühl von persönlichen Erfolgen beeinflusst ihre Identitätsentwicklung sehr positiv. 

Partizipation bedeutet ganz konkret das Mitgestalten des Schullebens. Häufig gibt es eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die sich an ihrer Schule vielfältig engagiert, z.B. in der SMV oder bei Schulfesten. Andere halten sich eher zurück, weil ihre Fähigkeiten nicht gefragt sind oder weil sie sich nicht trauen, sich einzubringen. SMEP mit seiner Auswahl an Medien, Themen und Kooperationen macht es möglich, dass sie diese Hürde überwinden und sich an ihrer Schule einbringen.

Welche Aufgaben können die ausgebildeten Smepper übernehmen?

Die zukünftigen SMEPPER können an ihrer Schule ganz unterschiedliche Angebote durchführen:

Angebote SMEP Classic:

  • Schulfeste dokumentieren 
  • die Schülerzeitung online und in der Printversion gestalten
  • (regelmäßige) Nachmittagsveranstaltungen für Mitschüler, z.B. eine Trickfilm-, Video,  Foto-, Radio-AG, oder einen Powerpoint-Kurs anbieten
  • Sprechstunden anbieten, z.B. Computer-Sprechstunde
  • den PC-Raum oder das schuleigene Internetcafé betreuen
  • Lehrerinnen und Lehrer beim alltäglichen Medieneinsatz unterstützen

Angebote SMEP Jugendmedienschutz:

  • Sprechstunden anbieten: Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sein, Beratung im Medienbereich anbieten
  • Informationsangebote für (jüngere) Mitschüler / Eltern (z.B. zu Facebook-Sicherheitseinstellungen, Datenschutz etc.), z.B. in Form von einzelnen Informationsveranstaltungen oder Workshops
  • Aufklärung in der Schule (z.B. Erstellen eines Blogs/Mitwirkung in der Schülerzeitung: neuste Sicherheitseinstellungen, Neuerungen im Medienbereich etc.)
  • Mitwirkung bei Lehrerfortbildungen

Muss ich für SMEP-Kurse etwas bezahlen?

SMEP ist Teil der Initiative Kindermedienland der Landesregierung Baden-Württemberg und wird vom Kultusministerium gefördert. Die Kurse sind kostenlos für alle Schulen.

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg kooperiert bei SMEP mit den rund 60 Stadt- und Kreismedienzentren im Land. Diese stellen die notwendige Technik bereit und organisieren auch eigene Kurse.

Kontakt

Birte Rosink
Tel.: 0711 2850 877
E-Mail: rosink@lmz-bw.de