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Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Welche Themen werden in einem Kurs behandelt?

Der Kurs setzt sich aus verbindlichen Basisinhalten, 3 Wahlinhalten und einem Medienprojekt zusammen. Darüber hinaus stehen weitere Inhalte als Moodle-Bausteine zur eigenständigen, schulinternen Erarbeitung zur Verfügung. 

Basisinhalte der Ausbildung sind: 

  • Grundlagen des Jugendmedienschutzes 
  • Mentorensein in der Praxis 

Die Basisinhalte umfassen 6 Stunden. 

Aus folgenden Inhalten kann die Schule wählen (Wahlinhalte): 

  • Gaming 
  • Medien und Nachhaltigkeit 
  • Cybermobbing und Hatespeech 
  • Digitales Wohlbefinden und (sozialer) Druck 
  • Online-Kontakte und Belästigung im Netz (Sexting, Cybergrooming) 

Es können insgesamt 3 Inhalte gewählt werden. Jedes Thema umfasst 3 Stunden. 

Parallel zur Vermittlung der oben genannten Inhalte erhalten die Schüler/-innen Wissen und Kompetenzen in der Medienproduktion und setzen ihre neuen Kenntnisse aus einem der oben genannten Themen in einem Medienprodukt um. Die Schule kann aus einem der folgenden Medien wählen: 

  • Programmierung und Making 
  • Podcasting und Audioproduktion 
  • YouTube und Videoproduktion 

Für die Vermittlung der mediengestalterischen Kompetenzen und die Umsetzung des Medienprojektes werden 10 Stunden angesetzt. Zur Ergänzung und Vertiefung erhält die Schule Zugriff auf vorgefertigte Moodle-Bausteine, die eigenständig und selbsterklärend durchgeführt werden: 

  • Urheber- und Nutzungsrechte 
  • Verbraucherschutz 
  • Fake News 

Die Bearbeitung der Moodle-Bausteine umfasst jeweils ca. 3 Stunden. 

Welche Schulen können an SMEP teilnehmen?

Das Schüler-Medienmentoren-Programm kann an allen allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen durchgeführt werden. Begleitet werden die Jugendlichen von erfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen. 

Welche und wie viele Schüler/innen können sich zum /zur Medienmentor/in ausbilden lassen?

Es können Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahren teilnehmen. Diese sollten nicht in Abschlussklassen/Kursen sein, so dass sie im darauffolgenden Schuljahr ihre Tätigkeit als Medienmentorinnen und -mentoren aufnehmen können.  

Die Auswahl der Jugendlichen bleibt der Schule überlassen. Sie können eine feste Gruppe oder auch einzeln ausgewählte Schüler/innen anmelden. Es hat sich bewährt, dass Lehrerinnen und Lehrer gezielt interessierte Jugendliche ansprechen.  

Bei allen SMEP-Kursen liegt die Mindestteilnehmerzahl bei 12, die maximale Teilnehmerzahl bei 20 Jugendlichen. 

Wo findet der Kurs statt?

Es gibt verschiedene Varianten bei der Durchführung eines SMEP-Kurses: 

  • Der SMEP-Kurs findet an einer/Ihrer Schule statt. 
  • In der Region/Stadt werden Gruppen aus mehreren Schulen in Kursen zusammengefasst, die dann an einer Schule stattfinden. 
  • Der SMEP-Kurs wird im Kreismedienzentrum durchgeführt. 

Welche Ziele verfolgt SMEP?

Das Schüler-Medienmentoren-Programm SMEP legt großen Wert auf die Vermittlung von Medienkompetenz, die sich nicht im Erlernen des technischen Umgangs mit Medien erschöpft, sondern zu gleichen Teilen die Wirkungsweisen der Medienwelt in den Blick nimmt. Bezugspunkt und Grundlage des Schüler-Medienmentoren-Programms sind die von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Kultusministerium (KM) Baden-Württemberg formulierte Definition: „Medienkompetenz heißt sachgerechter, selbstbestimmter, kreativer und sozial verantwortlicher Umgang mit Medien.“   

Bei SMEP lernen Jugendliche, wie man verantwortlich eine Gruppe führt und wie man sein Wissen an Gleichaltrige weitergeben kann – from peer to peer. Zudem bietet das Programm Jugendlichen die Chance, sich auf einem Fachgebiet zu präsentieren, auf dem sie sich einigermaßen sicher fühlen. Die Jugendlichen können aus der Aufgabe, eine Gruppe zu leiten, Selbstsicherheit und Anerkennung von anderen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften gewinnen. Dieses Gefühl von persönlichen Erfolgen beeinflusst ihre Identitätsentwicklung sehr positiv.   

Partizipation bedeutet ganz konkret das Mitgestalten des Schullebens. Häufig gibt es eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die sich an ihrer Schule vielfältig engagiert, z. B. in der SMV oder bei Schulfesten. Andere halten sich eher zurück, weil ihre Fähigkeiten nicht gefragt sind oder weil sie sich nicht trauen, sich einzubringen. SMEP mit seiner Auswahl an Medien, Themen und Kooperationen macht es möglich, dass sie diese Hürde überwinden und sich an ihrer Schule einbringen.  

Welche Aufgaben können die ausgebildeten Smepper übernehmen?

Die zukünftigen SMEPPER können an ihrer Schule ganz unterschiedliche Angebote durchführen, zum Beispiel:

  • Leitung einer Medien-AG
  • Leitung einer Schülerzeitung, eines Schul-Blogs, eines Schul-Fernsehsenders oder eines Schulradios
  • Umsetzung von Workshops in Schulklassen
  • Umsetzung von Medienprojekten (bspw. Filmprojekten an der Schule)
  • Unterstützung bei medienbezogenen Projekttagen
  • Beratung von Schülerinnen und Schülern in Mediensprechstunden
  • Begleitung / Unterstützung bei Elternabenden zu Medienthemen

Muss ich für SMEP-Kurse etwas bezahlen?

SMEP ist Teil der Initiative Kindermedienland der Landesregierung Baden-Württemberg und wird vom Kultusministerium gefördert. Die Kurse sind kostenlos für alle Schulen.  

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg kooperiert bei SMEP mit den rund 60 Stadt- und Kreismedienzentren im Land. Diese stellen die notwendige Technik bereit und organisieren auch eigene Kurse.

Kontakt

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Rotenbergstraße 111
70190 Stuttgart


Kathrin Müller
kmueller@lmz-bw.de
0711 / 2070 - 9852